Nachfolge in Familienunternehmen
Wenn der Stiefsohn zum Chef wird

PremiumNicht immer hat der Nachwuchs Interesse daran, das Werk des Vaters fortzuführen. Manche Firmeninhaber greifen daher zu ungewöhnlichen Mitteln: Sie adoptieren ihren Nachfolger. Das hat gleich mehrere Vorteile.

DüsseldorfGerd Kichniawy ist der lebende Beweis dafür, dass die Gleichung „Der Vater erstellt‘s, der Sohn erhält‘s“ nicht immer stimmen muss. Der 71-jährige Gründer der US-Firma GatcLP mit deutschem Standbein in Düsseldorf hat Anfang 2015 Geschäftsführung und Anteile an dem Unternehmen mit 60 Mitarbeitern an seinen 28-jährigen Stiefsohn Max weitergegeben, ein Kind seiner zweiten Ehefrau. Das Besondere dabei: Kichniawy hatte Max bereits vor zehn Jahren adoptiert.

Max hatte das Unternehmen, das deutsche Firmen beim Markteintritt in den USA berät und vor Ort begleitet, ohne Druck kennen gelernt. „Mein Sohn hat mich gefragt, ob wir nicht zusammenarbeiten können, und nicht umgekehrt“,...

 
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