Nestlé-Chef Ulf M. Schneider
Diät für einen Nahrungsmittelkonzern

PremiumAls Chef des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé muss sich der erfolgsverwöhnte Top-Manager Ulf M. Schneider an neue Realitäten gewönnen. Denn Nestlé verfehlt die Erwartungen – und der Neue muss beim Sparen helfen.

ZürichBei seinem alten Arbeitgeber, dem Medizinspezialisten Fresenius, eilte Ulf M. Schneider von Erfolg zu Erfolg. Den Umsatz konnte der frühere Chef des deutschen Unternehmens fast verdreifachen, den Gewinn sogar vervierfachen.
Bei seinem neuen Arbeitgeber, dem Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé, musste er am Donnerstag die Erwartungen bremsen. Der 51-Jährige, der seit Jahresbeginn an der Spitze des Unternehmens steht, kündigte Einsparungen an, um die Profitabilität zu steigern. Das Ziel für ein organisches Wachstum von über fünf Prozent verfehlte der Konzern 2016. Der Umsatz stieg um magere 0,8 Prozent auf 89,5 Milliarden Franken (umgerechnet knapp 83 Milliarden Euro). „Das spiegelt die...

 
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