Neue Bestmarke für die S-Klasse
Grube ist bei Daimler-Chrysler verantwortlich für China-geschäft

Der für die Konzernentwicklung bei Daimler-Chrysler zuständige Vorstand Rüdiger Grube wird zusätzlich die Verantwortung für alle China-Aktivitäten des deutsch-amerikanischen Autobauers übernehmen.

HB FRANKFURT/M. Grube werde dieses Amt zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Vorstand für die Konzernentwicklung ausüben, teilte Daimler-Chrysler am Donnerstag mit. Mit dieser Organisationsstruktur reagiere der Konzern auf die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung des chinesischen Marktes. „Die Bündelung des China-Geschäfts garantiert einen geschlossenen und einheitlichen Konzernauftritt in der Region sowie profitables Wachstum“, sagte Vorstandschef Jürgen Schrempp. Roman Fischer, CEO und Präsident von Daimler-Chrysler China Ltd., werde in der neuen Organisationsstruktur seine Position weiter wahrnehmen und direkt an Grube berichten.

Daimler-Chrysler setzte im ersten Halbjahr 2004 in China über 22 000 Pkw ab. Mercedes-Benz habe in China zwischen Januar und Juni 2004 kräftige Zuwächse über alle Baureihen hinweg verzeichnet und 5 500 Pkw abgesetzt - wobei die S-Klasse mit einer Steigerung um 40 Prozent auf 3 500 Fahrzeuge eine neue Bestmarke erreicht habe. Mittelfristig solle der Absatz von Mercedes-Benz auf bis zu 50 000 Pkw steigen. Das Joint Venture Beijing Jeep Corporation (BJC), das bereits 1983 die erste Produktlizenz für einen ausländischen Hersteller erhielt, erwarte für 2004 eine Absatzverdopplung auf 40 000 Fahrzeuge. In diesem Jahr erwartet DaimlerChrysler mit seinen Partnern in China eine Steigerung von rund 75 Prozent auf über 59 000 Autos.

Im vergangenen Mai hatten DaimlerChrysler und der Joint Venture Partner Beijing Automotive Industry Holding Company Ltd. (BAIC) die vorläufige Genehmigung zur lokalen Fertigung von Mercedes-Benz Pkw durch die chinesische Regierung erhalten. Geplant sei mittelfristig die Produktion von 25 000 Limousinen der Mercedes C- und E-Klasse, teilte DaimlerChrysler weiter mit. Für die Pkw-Fertigung, Produktionsstätten und -anlagen sowie die Produktion von schweren und mittelschweren Lkw in China sei mittelfristig ein Gesamtinvestitionsvolumen von einer Milliarde Euro vorgesehen, teilte DaimlerChrysler weiter mit.

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