Neue Motivationsformen rücken ins Blickfeld
Aktienoption „pur“ wird zum Auslaufmodell

Vorbei die Zeiten, da sie die Augen von Yuppies und Senior-Managern gleichermaßen leuchten ließen – die Aktienoptionen fallen zunehmend in Ungnade, gleichermaßen bei ihren Nutznießern wie bei den Unternehmen, die sie verteilen.

FRANKFURT/PORTLAND. Gerade hat der Autobauer Daimler-Chrysler laut über den Abschied von der bisherigen Form der Aktienoptionen für 6 500 Führungskräfte nachgedacht. Und der Software-Riese Microsoft hat definitiv die Ausgabe realer Aktien statt der „Wettscheine“ namens Stock Options beschlossen.

Beide reagieren damit vor allem auf das wachsende Unbehagen jener Mitarbeiterkreise, die sich von ihren Aktien-Kaufrechten erkleckliche Einkommensverbesserungen versprochen hatten. Seit Ende des Börsenbooms sind sie auf der Verliererseite – die meisten Aktien erreichten nicht einmal mehr die Kurse, die die Unternehmen den Optionsberechtigten als einst günstige Kaufpreise zugesagt hatten. Aus diesem Grund stellen inzwischen viele Unternehmen in Europa und den USA...

 
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