Nina und Maximilian Hugendubel
Öfter mal was Neues

PremiumVor zwei Jahren stand die traditionsreiche Buchhandelskette der Geschwister vor dem Abgrund. Doch das ist vorbei. Inzwischen sind die Münchener überzeugt, dass sie ein tragfähiges Geschäftsmodell gefunden haben.

MünchenEs gibt Tage, die brennen sich geradezu ins Gedächtnis ein. Beim einen ist es der viel zu frühe Tod des Gatten, beim anderen die Kündigung durch den Arbeitgeber. Über Nina und Maximilian Hugendubel brach das Unheil an einem Freitag herein. Am 10. Januar 2014 stellte ihr Partner Weltbild Insolvenzantrag beim Augsburger Amtsgericht. Das Datum ist den Geschwistern so gegenwärtig, als wäre es gestern gewesen. Nach mehr als 100 Jahren schien damals auch ihr Familienunternehmen dem Untergang geweiht, die traditionsreiche Buchhandelskette Hugendubel. Nur wenige Jahre vorher hatten die Münchener ihr Geschäft mit Weltbild zusammengelegt.

Noch immer ergreift die beiden ein...

 
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