Nur das Karo bleibt Burberry
Britische Modemarke deutet Abschied von Rose Marie Bravo an

Das Gesicht der Marke ist schon weg: Großplakate mit dem langjährigen Aushängeschild Kate Moss hat der britische Luxusmodehersteller Burberry in den vergangenen Wochen von seinen Geschäften in den Londoner Einkaufsstraßen entfernt. Grund: Berichte in der Boulevardpresse über wilde Drogenpartys des britischen Top-Models. Doch nun geht nach dem Gesicht auch das Burberry-Gehirn: Rose Marie Bravo.

LONDON. Das zumindest berichtete die „Financial Times“. Die 54-jährige Vorstandschefin hat aus einem spießigen Mantel- und Handtaschenhersteller innerhalb weniger Jahre eine gefragte Edelmarke geformt. Offiziell bestätigt Burberry nicht, dass Bravo ihren im Juli 2006 endenden Vertrag nicht verlängern will, aber ein Sprecher formuliert es so: „Wir haben immer gesagt, dass Rose Marie Bravos Rolle sich im Laufe der Zeit fortentwickeln wird.“

Er verweist auf das Führungsteam, das sie in den vergangenen zwei Jahren aufgebaut hat, und hebt drei Namen hervor: Chief Operating Officer Brian Blake, der vor einem Jahr von Gucci kam, Finanzchefin Stacey Cartwright und Kreativdirektor Christopher Bailey.

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