Österreich
Alpe-Chef vor dem Rücktritt

Die Skandalwelle bei Österreichs Banken rollt weiter: Der Vorstandschef der Hypo-Alpe-Adria-Bank, Wolfgang Kulterer, wird nach Handelsblatt-Informationen bei der Sitzung des Führunsgremiums und des Aufsichtsrats zurücktreten. Die Bank würde damit einem drakonischen Schritt der staatlichen Aufsichtsbehörden abwenden.

WIEN. Er werde einer Lösung im Sinne der Bank nicht im Wege stehen, sagte Kulterer dem Handelsblatt. Der Bankchef würde damit die Konsequenz ziehen aus einem verschleierten Millionenverlust, den die Bank bei Spekulationsverlusten eingefahren hat. Das Wiener Finanzministerium und die österreichischen Aufsichtsgremien hatten sich Ende vergangener Woche auf Krisensitzungen mit der Bank befasst.

Kulterer hat die Hypo-Alpe-Adria-Gruppe mit mehr als 5 000 Mitarbeitern und einem Betriebsergebnis von gut 300 Mill. Euro im vergangenen Jahr zu einer der führenden Banken Österreichs mit Sitz in der Kärtner Landeshauptstadt Klagenfurt gemacht. Die Gruppe wollte ursprünglich spätestens im übernächsten Jahr an die Börse gehen.

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