OLG Celle hat Bausparkasse nicht verurteilt
Badenia muss keinen Schadensersatz leisten

Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG ist nicht, wie am 2.3. im Handelsblatt berichtet, vom Oberlandesgericht (OLG) Celle unter (Az.: 16 U 127/04) wegen eines schuldhaften Beratungsfehlers von Bankkunden im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Kaufs einer Eigentumswohnung zum Schadensersatz verurteilt worden.

HB DÜSSELDORF. Die Badenia war an dem besagten Berufungsverfahren vor dem OLG Celle weder als Beklagte noch als Streitverkündete beteiligt. Tatsächliche Beklagte des Verfahrens vor dem Landgericht Hildesheim und Berufungsführerin vor dem OLG Celle war der Immobilienverkäufer, die Allwo Allgemeine Wohnungsvermögens-AG, die vom Käufer auf Schadensersatz verklagt wurde.

Nach Ansicht des Gerichts hat die Allwo ihre Kunden nicht ausreichend über die wirtschaftlichen Risiken der vereinbarten Finanzierung informiert. Die Finanzierung erfolgte über die Deutschen Bausparkasse Badenia AG. Insbesondere die unrichtigen Informationen der Beklagten über die Länge der Finanzierung von 30 bis 34 Jahren und über die wirtschaftlichen Risiken des vereinbarten Disagios seien Beratungsfehler. Die Kläger hatten die Rückabwicklung eines 1995 geschlossenen Kaufvertrags verlangt.

Aktenzeichen
OLG Celle: 16 U 127/04

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