Pischetsrieder tritt von VW-Spitze zurück
Pischetsrieders zweiter Sturz

Bernd Pischetsrieder war Vorstandschef von zwei weltbekannten deutschen Autokonzernen. Erst BMW, dann Volkswagen. Das ist einmalig. Beide verlässt er Knall auf Fall. Erst musste er 1999 bei BMW seinen Hut nehmen, nun stürzt der 58-Jährige völlig überraschend auch bei VW. Auch das ist einmalig.

HB WOLFSBURG. Beides Mal zog er die Konsequenzen in schweren Krisen. Bei BMW trat er wegen des Debakels der Tochter Rover zurück. Bei dem Wolfsburger Autokonzern steckt die Marke VW in der Bredouille und muss grundlegend saniert werden. Dort musste er um das Vertrauen des neuen großen Anteilseigner Porsche ringen und um die Unterstützung von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, der ihn 2000 zu VW geholt hatte.

Ferdinand Piëch aus der Porsche/Piëch-Dynastie gehörte einst zu den großen Förderern des Bayern, der seine Karriere bei BMW begonnen hatte. Als Maschinenbau-Ingenieur hatte Pischetsrieder 1973 im Münchner Werk angefangen und mit Hilfe seines Förderers, des...

 
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