Porträt: Der US-Milliardär Saban
Haim Saban: Selfmade-Unternehmer mit Charme

Aus eigener Kraft hat sich Haim Saban innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einem mächtigen Medienmanager in den USA hoch gearbeitet.

HB/dpa MÜNCHEN. Durch den Kauf des TV-Konzerns Pro Sieben Sat1 ist der 58-Jährige nun auch in Deutschland zu einem der ganz großen Spieler der Medienlandschaft aufgestiegen. Dabei hat ihm neben einem prall gefüllten Bankkonto auch seine viel gepriesene Mischung aus Geschäftssinn und Charme die Türen geöffnet.

Der Sohn eines Kaufmanns und einer Näherin wuchs in Ägypten und Israel auf. Seine Karriere startete er als Konzertagent in Israel. Nach einer Zeit als Musikproduzent in Paris zog er 1983 nach Los Angeles, wo er zunächst Musik für Zeichentrickfilme und später auch Kinder-Fernsehsendungen machte. 1995 gründete er ein Gemeinschaftsunternehmen mit Newscorp.

Im Jahr 2001 gelang ihm der große Coup. Für insgesamt 5,3 Milliarden Dollar verkauften er und sein Partner Newscorp das Gemeinschaftsunternehmen Fox Family Worldwide an den Disney-Konzern. Das Unternehmen vertreibt unter anderem die „Power Rangers“, deren populäre US-Version Saban geschaffen hatte. Der Zeitpunkt für den Verkauf war ideal gewählt. Die Preise für Kinder-und Jugendprogramme sind seither weltweit stark gefallen. Einen Namen in den USA machte sich Saban auch als großzügiger Spender an die Demokratische Partei und für wohltätige Zwecke. Geld hat er genug: Auf der Liste der reichsten Menschen der USA hat Saban einen guten Platz.

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