Porträt
WestLB-Chef Ringel: Erfahrender Banker aus Neubers Schule

In Sachen WestLB kennt sich Johannes Ringel bestens aus: Seit 34 Jahren steht der neue Vorstandschef in Diensten der Bank, die bis zur Aufspaltung in eine öffentlich- rechtliche Landesbank NRW und private Tochter WestLB AG 2002 einmal die größte Staatsbank Deutschlands war.

HB/dpa DÜSSELDORF. Nach dem Rücktritt von Jürgen Sengera ist Ringel das letzte Vorstandsmitglied, das der langjährige WestLB- Chef Friedel Neuber noch in den 80er Jahren in den Vorstand holte.

Seit 1987 gehört der promovierte Volkswirt der Führungsspitze der Bank an. Dort war er bis zum Ausscheiden Sengeras unter anderem zuständig für die Bereiche Beteiligungen und Unternehmenskunden.

Zuvor hatte der 62-Jährige Banker, der in Breslau geboren wurde, verschiedene andere Stationen der Düsseldorfer Bank durchlaufen - wie die Volkswirtschaftliche Abteilung, Planung und das Controlling.

Ringel, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, bringe durch seine internationalen Erfahrungen und seine Kenntnisse über die gesamte Produktpalette WestLB die besten Voraussetzungen mit, den Bankkonzern im Markt zu positionieren, erklärte der Aufsichtsrat. Und doch ist die Berufung eine Übergangslösung. Ringel soll so lange sein Amt ausüben, bis ein langfristiger Nachfolger gefunden wird.

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