Postsendungen
Einwurf-Einschreiben reicht nicht

Wer als Absender beweisen muss, dass ein Schreiben auch tatsächlich dem Empfänger zugegangen ist, kommt mit einem Einwurf-Einschreiben nicht aus.

Das Amtsgericht Kempten weist darauf hin, dass ein Verlust der Postsendung während des Zustellvorganges ebenso wenig auszuschließen ist wie der Verlust vor dem Einstecken in den Briefkasten. Bei Kündigungen oder Mieterhöhungsverlangen ist weder das Einwurf-Einschreiben noch das Einschreiben mit Rückschein der richtige Weg, findet Susanne Tank von der Kanzlei Bethge und Partner in Hannover.

"Sinnvoll ist die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher oder durch einen Boten, wenn der Bote schriftlich bestätigt, den Inhalt des Schreibens gekannt zu haben und das Schreiben unter Angabe von Datum und Uhrzeit in den Briefkasten eingeworfen zu haben."

Aktenzeichen: Amtsgericht Kempten, 22.August 2006, 11 C 432/05

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