Preis für gute Geschäfte
Nachhaltigkeit wird zum Erfolgsfaktor

Der Faktor Nachhaltigkeit: Verantwortungsvolle Unternehmen sind wirtschaftlich um einiges erfolgreicher. So nutzen deutsche Unternehmen ihr soziales und ökologisches Engagement, um Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.
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KölnDrei weiße Streifen auf schwarzem Grund - der "Fluid Trainer" macht nach außen wenig her. Doch bei den Olympischen Spielen in London wird der Schuh zum Symbol für Nachhaltigkeit: Die Inhaltsstoffe sind besonders umweltverträglich, zum Einsatz kommen Polyester und Gummi, beides aus Recycling. Adidas stattet mit dem Ökoschuh alle Helfer aus.

"Das Organisationskomitee hat den Anspruch, die nachhaltigsten Spiele aller Zeiten zu veranstalten", sagt Frank Henke, Leiter Umwelt und Soziales beim Sportartikelhersteller. "Wir wollen als Partner der Olympischen Spiele dazu beitragen - durch Transparenz in der internationalen Lieferkette und durch Produkte, die eine deutliche Reduzierung der Umweltauswirkungen bringen."

Dass Adidas keine leeren Versprechungen abliefert, zeigen die SAM Sustainability Awards. Die auf nachhaltige Investments spezialisierte Schweizer Boutique SAM zeichnete gestern in Berlin besonders nachhaltige deutsche Firmen aus. Das Handelsblatt ist Kooperationspartner der Veranstaltung. Adidas erhielt dabei den Preis als weltweit führender Vertreter seiner Branche. "Das Nachhaltigkeitsprogramm hebt sich nicht nur vom Umfang her international ab", sagt Daniel Wild, Forschungsleiter bei SAM. "Adidas ist auch sehr transparent und kommuniziert neben Fortschritten offen Herausforderungen im sozialen und ökologischen Bereich."

In Sachen Nachhaltigkeit sind viele deutsche Unternehmen Vorreiter. Eine ganze Reihe von ihnen landet bei der SAM-Studie auf den Topplätzen. Neben Adidas sind auch BMW, Henkel, SAP, Siemens und Tui in ihren Branchen Weltspitze. "Die Firmen stellen sich jedoch nicht nachhaltig auf, um nett zu sein, sondern weil sie den strategischen Wert erkannt haben - und sich wirtschaftliche Vorteile erhoffen", sagt Wild.

Gerade für SAM ist das wichtig: Die Investmentboutique, eine Tochter der Fondsgesellschaft Robeco, nutzt die gesammelten Daten für die eigenen Investitionsstrategien. Zusammen mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG listet SAM zudem in einem Jahrbuch die nachhaltigsten Firmen der Welt auf. "Diese Unternehmen sind am besten darauf vorbereitet, ökonomische, ökologische und soziale Chancen und Risiken zu meistern", sagt Robeco-Vorstandschef Roderick Munsters. "Das schafft letztlich Werte für Aktionäre und andere Stakeholder."

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Kunden honorieren die gute Tat

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  • "Allerdings könne auch das Geschäftsmodell eines Dienstleistungsunternehmens absolut nicht nachhaltig sein - bei so mancher Investmentbank sei das der Fall"

    Wieso das? Ich suche meine Investments, und die Bank dazu, danach aus, wohin diese ihre Gelder und Investments anlegt. Ist diese an Sklavenarbeit und Umwelt-Raubrittertum beteiligt, hat sich meine Freude an so einem Geschäftspartner, und seine Dienstleistung erledigt.

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