Preistransparenz nicht gegeben
Verfahren gegen Bahn wegen Reiseauskunft

Wegen unkorrekter Preisangaben für die telefonische Reiseauskunft der Deutschen Bahn hat die Bundesnetzagentur ein Verfahren gegen das Unternehmen eingeleitet. Das bestätigte eine Sprecherin der Behörde am Freitag in Bonn.

dpa BONN. Wie die Fernsehsendung "c't magazin" des hessischen Rundfunks am kommenden Sonntag berichtet, verstößt die Bahn mit ihrer auf Sekunden statt auf Minuten bezogenen Preisangabe für die Reiseauskunft 11861 gegen geltendes Recht und verschleiert so hohe Kosten für die Kunden. So gibt die Bahn als Preis für die Auskunft drei Cent pro Sekunde an. Korrekt müsste es aber 1,80 Euro pro Minute heißen.

Im Telekommunikationsgesetz ist nach Angaben des Bundesnetzagentur geregelt, dass alle Preisangaben bei Auskunftsdiensten als Minutenpreise angegeben werden. Nur so sei für die Kunden eine Kostentransparenz möglich. Die Bahn wurde nun von der Netzagentur in einem Schreiben...

 
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