Premiere
Mark Williams krempelt Premiere um

Am Donnerstag legt der neue Chef des Abo-Senders Premiere Quartalszahlen vor. Bisher vermeidet Mark Williams die Fehler seiner Vorgänger.

MÜNCHEN/DÜSSELDORF. Seine Sprache: klares Oxford-Englisch. Sein Aussehen: wie ein Banker. Seine Gesten: sparsam. Seine Aussagen: unverbindlich. Mark Williams ist so ziemlich das genaue Gegenteil seiner Vorgänger an der Spitze des schwer angeschlagenen Münchener Bezahlfernsehkanals Premiere.

Während sich Georg Kofler und zuletzt Michael Börnicke für noch so gewagte Versprechen und Prognosen nie zu schade waren, gibt sich der gebürtige Australier ausgesprochen zurückhaltend. Seit zwei Monaten führt der Medienmanager, Jahrgang 1961, nun schon den verlustreichen Sender. Doch bis heute weiß niemand so genau, was der Vater von drei Kindern mit Premiere vorhat.

Heute wird Williams zum ersten Mal die Quartalszahlen des börsennotierten Konzerns präsentieren. Investoren und Analysten erwarten deshalb erste Signale, wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen soll.

Denn fest steht bislang nur eins: Williams dreht derzeit jeden Stein in der Konzernzentrale um. Bis Jahresende will er sich so ein Bild verschaffen, was zu tun ist. Seit Jahren kämpft Premiere mit roten Zahlen. Und Legionen von Managern haben es nicht geschafft, die Firma profitabel zu machen.

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