Sanierung
Neuer Schefenacker-Chef kommt von BMW

Der ehemalige BMW- und Mercedes-Manager Ulrich Bruhnke führt künftig den angeschlagenen Autozulieferer Schefenacker. Doch der Job ist alles andere als einfach: Der weltgrößte Hersteller von Rückspiegeln hat erst vor kurzem eine drohende Insolvenz abgewendet.

HB FRANKFURT. Der bisherige Alleineigentümer Alfred Schefenacker gehört dem Board künftig als nicht-exekutives Mitglied an, wie die ins britische Portchester umgezogene Schefenacker plc am Dienstag mitteilte. Bruhnke war zuletzt Geschäftsführer der für die sportlichen M-Versionen (“M3“) zuständigen BMW M GmbH, davor sammelte er Erfahrung in gleicher Positition bei Mercedes AMG.

Schefenacker hatte vor kurzem eine drohende Insolvenz abgewendet. Bruhnke kündigte an, das Unternehmen „als wesentlichen Player in der Automobilzulieferindustrie neu zu etablieren“. Der weltgrößte Rückspiegelhersteller war durch eine kreditfinanzierte Übernahme in Großbritannien in Schieflage geraten. Zur Sanierung hatten Gläubiger auf einen Teil der Forderungen verzichtet und frisches Geld zur Verfügung gestellt.

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