Sechs AGs vom Börsenhandel ausgesetzt
Polizei-Großeinsatz wegen Kursmanipulation

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und die Börsenaufsichtsbehörde BaFin ermitteln wegen des Verdachts der Kursmanipulation im württembergischen Heidenheim.

HB STUTTGART. Rund 60 Polizisten hätten dort mehrere Gebäude durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Insgesamt werde gegen zwölf Beschuldigte ermittelt, die im Verdacht stünden, mit zum Teil börsennotierten Gesellschaften kriminelle Gewinne in Höhe von mehreren Mill. Euro erwirtschaftet zu haben. Die Kurse und Marktpreise der untereinander verflochtenen Gesellschaften seien durch falsche oder irreführende Angaben manipuliert und unter anderem durch Kaufempfehlungen gezielt in die Höhe getrieben worden.

Zum Schutz der Anleger seien die Aktien von sechs börsennotierten Unternehmen vom Börsenhandel ausgesetzt worden. Die Börsen in Frankfurt, Stuttgart, Berlin und Bremen hätten den Handel mit Aktien und Optionsscheinen der Venture Capital Immobilien AG, Vorbörsliche Aktienplattform.de AG, Oil & Gas Capital AG, Klosterbrauerei Königsbronn AG, Caelifera Capital AG sowie der Polaris Beteiligungen AG vorübergehend eingestellt.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: » "Kursrakete des Monats per E-Mail"

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