Spanischer Einzelhandelsriese
Chef von El Corte Inglés gestorben

Seit 25 Jahren war Isidoro Álvarez Präsident vom spanischen Einzelhandelsriesen El Corte Inglés. Nun ist er im Alter von 79 Jahren gestorben. Er lag seit Mittwoch wegen Atemproblemen im Krankenhaus.
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MadridIsidoro Álvarez, langjähriger Chef von Europas größter Kaufhauskette El Corte Inglés, ist tot. Der Präsident des spanischen Konzerns sei am Sonntag im Alter von 79 Jahren in Majadahonda westlich von Madrid gestorben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf den Konzern. Álvarez lag seit Mittwoch wegen Atemproblemen im Krankenhaus.

Seit 25 Jahren war Álvarez Präsident von El Corte Inglés („Der Englische Schnitt“). Er hatte den Chefposten 1989 nach dem Tod seines Onkels, des Firmengründers Ramón Areces, übernommen. Das Unternehmen - das inzwischen unter anderem auch im Bereich der Kredit- und Versicherungsvermittlung tätig ist - existiert bereits seit 1940. Niederlassungen hat es bisher nur in Spanien und Portugal.

Nachdem die Gewinne des Unternehmens sechs Jahre lang zurückgegangen waren, hatte El Corte Inglés im letzten Geschäftsjahr mit seinen knapp 100 000 Mitarbeitern erstmals wieder eine Steigerung des Nettoertrags um 6,2 Prozent auf 174,3 Millionen Euro verkündet.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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