Streit in Österreich
Krone und Kurier verlassen wegen "Österreich" Auflagenkontrolle

Die Mediaprint, die Kronen Zeitung und Kurier herausgibt, ist am Donnerstag nach einer schriftlichen Erklärung aus der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) ausgetreten. Als Grund gibt der Verlag "die massive Verwässerung der Qualitätskriterien der Auflagenkontrolle im Zusammenhang mit der Ausweisung der Auflagenzahlen für die neue Tageszeitung 'Österreich' an". Der Verlag strebt nun die Etablierung einer eigenen Auflagenkontrolle an.

Die Mediaprint sieht "Österreich" mit einer Gratisverteilung von rund 50 Prozent als einen Hybrid aus Kauf- und Gratiszeitung. Die gemeinsame Meldung von Kauf- und Gratisauflage durch die ÖAK ist der Mediaprint schon seit längerem ein Dorn im Auge. So wurden zuletzt auch reine Gratiszeitungen wie "Heute" und "Live" in die ÖAK aufgenommen. Nach mehrmaligen, unbeantworteten Aufforderungen an die ÖAK, qualitätssichernde Maßnahmen zu setzen, beschloss der Verlag den Austritt.

In den nächsten Wochen will die Mediaprint eine eigene Auflagenkontrolle gründen. "Wir werden eine neue, den aktuellen Kontrollerfordernissen entsprechende Auflagenfeststellung mit realistischen Prüfkriterien und ohne Verzerrungen ins Leben rufen, damit das Vertrauen...

 
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