Studie
Bärenhöhlen für die Belegschaft

Paprikastreifen aus dem Automaten, Rückengymnastik im Fitmobil und Eltern-Kind-Arbeitszimmer – eine Gesundheitsmanagement-Studie zeigt: Vielen Unternehmen ist das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter wichtig. Welche Unternehmen sich am meisten kümmern.

Currywurst mit Pommes gibt es bei SAP nur, um den Mitarbeitern auch mal eine Freude zu machen. Denn eigentlich soll sich die Belegschaft des IT-Unternehmens gesund und regelmäßig ernähren – mit den hochwertigen Lebensmitteln, frischem Gemüse und Obst aus der Region und vor allem von der großen Salatbar der eigenen Kantine. SAP hat ein besonders großes Interesse an gesunden Mitarbeitern und spendiert ihnen deshalb lieber direkt entsprechendes Essen samt passenden Getränken. „Und das lassen wir uns jedes Jahr einen Millionenbetrag kosten“, berichtet Nathalie Lotzmann, Gesundheitsmanagerin von SAP.

Die Firma Rasselstein in Andernach – Tochterunternehmen von Thyssen-Krupp Steel und einziger Weißblechhersteller in Deutschland – wartet mit einem Möhrenautomaten auf. Genauer gesagt: Es handelt sich um einen Pausen-Snack-Automaten, der statt Schokoriegeln Körnerbrötchen, Möhren mit Dip oder Paprikastreifen bereithält.

Die Bandbreite, was manche Unternehmen für ihre Belegschaft tun, ist groß. Zum Beispiel: Ein sogenanntes Fitmobil fährt durch die Produktionshallen der Michelin Reifenwerke. An neun Haltestellen können die Mitarbeiter an zwei Geräten in einer kurzen Arbeitspause trainieren, um ihre Rücken- und Bauchmuskulatur zu stärken. Oder: Bei der Deutschen Post geben Ärzte täglich Gesundheitstipps im Internet und stehen dann auch den ganzen Tag lang für Fragen der Belegschaft zur Verfügung.

Die MVV-Energie aus Mannheim – einer der Top-Five-Energieversorger in Deutschland – hat ein Eltern-Kind-Arbeitszimmer eingeführt und nennt es Bärenhöhle. Das ist dafür gedacht, dass Eltern ihre Kinder hierher mitbringen und in diesem Zimmer auch arbeiten können, wenn alle anderen Betreuungsmöglichkeiten versagen: sei es, weil die Tagesmutter krank wird, oder sei es, weil ein Kind nicht in den Kindergarten gelassen wird, weil es erkältet ist. Der Vorteil liegt auf der Hand. Dem Unternehmen entsteht kein Ausfall und der Mitarbeiter hat das Betreuungsproblem gelöst.

Seite 1:

Bärenhöhlen für die Belegschaft

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%