Thyssen-Krupp-Vorstand Oliver Burkhard
Bunt statt nur stahlblau

PremiumDer Thyssen-Krupp-Vorstand fordert mehr Vielfalt und Toleranz – und fährt mit seinen Mitarbeitern beim Christopher Street Day mit. Das klingt nicht auf Anhieb nach einer passenden Paarung. Oliver Burkhard sieht das völlig anders.

Essen, KölnOliver Burkhard muss sich am Sonntag beim Christopher Street Day (CSD) in Köln keine Sorgen um einen Platz auf dem stahlblau geschmückten Wagen machen, der ist ihm als Personalvorstand sicher. Denn welchen besseren öffentlichkeitswirksamen Beweis gäbe es wohl, dass es Thyssen-Krupp ernst meint mit der Förderung von Vielfalt und Toleranz im Konzern? Viele andere werden nebenherlaufen, denn die Idee, erstmals einen Wagen bei der Schwulen- und Lesbenparade anzumelden, hat fast 200 Mitarbeiter begeistert.

Thyssen-Krupp und CSD, das klingt nicht auf Anhieb nach einer passenden Paarung. Aber Burkhard, ein bodenständiger Typ, verdreht die Augen, wenn ihn jemand mit Ruhrpottklischees...

 
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