US-Bank
Washington Mutual setzt Chef vor die Tür

Schon wieder muss ein Vorstandschef im Zuge der weltweiten Finanzmarktkrise seinen Posten räumen: Bei der größten amerikanischen Spar- und Darlehenskasse, Washington Mutual, muss der seit 1990 amtierende Kerry Killinger gehen.

ap WASHINGTON. Killinger wird durch Alan H. Fishman ersetzt, wie die Bank am Montag mitteilte. Erst Anfang August hatte das Institut von einer Investorengruppe um TPG Capital sieben Mrd. Dollar frisches Geld erhalten. Damals gab Washington Mutual zugleich bekannt, dass im ersten Quartal 2008 ein Verlust von 1,1 Mrd. Dollar angefallen sei. Die in Seattle ansässige Bank leidet unter Zahlungsrückständen und-Ausfällen von Hypothekenkrediten.

Killinger setzt damit die immer länger werdende Liste von amerikanischen Bank-Managern fort, die im Zusammenhang mit der Immobilien- und Finanzkrise den Chefsessel geräumt haben. Vor ihm gingen schon Merrill Lynch-Boss Stanley O'Neal, Citigroup-Chef Charles Prince oder auch Ken Thompson von Wachovia. Am vergangenen Wochenende wurden zudem die Vorstandsvorsitzenden der beiden Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac abgelöst.

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