Wacker-Chemie-Chef Rudolf Staudigl
Der Einmischer

PremiumDer Chef von Wacker Chemie bezieht klar Stellung, auch zu politischen Themen. Beim G20-Wirtschaftsdialog vertritt Rudolf Staudigl den Mittelstand. Besonders beunruhigt ihn der zunehmende Protektionismus.

„Man muss sich engagieren“, findet Rudolf Staudigl. Haltung zeigen. Gerade in diesen unsicheren Zeiten, in denen keiner vorherzusagen vermag, wohin die von Krisen geplagte Welt steuert. „Schließlich geht es um unsere Zukunft und die unserer Kinder.“ Das klingt wie aus dem Mund eines Politikers. Doch es sagt ein Manager.

Stellung beziehen, dafür ist der Chef von Wacker Chemie in dieser Woche für zwei Tage von München nach Berlin gereist: zum B20-Gipfel. B steht für Business. Staudigl ist einer von mehreren Hundert Wirtschaftsvertretern aus den G20-Staaten, die den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern mit ihrer Expertise zur Seite stehen. Für den 62-Jährigen...

 
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