Wöhrl
Geordneter Rückzug in die hinteren Reihen

Gerhard Wöhrl hat die mittelpreisige Modekette mit dem rot-blauen Knopf als Logo zur Adresse für gehobene Garderobe in Deutschland geformt. Nach 40 Jahren soll jetzt Schluss sein: Der Unternehmer übergibt die Modekette in familienfremde Hände.

DÜSSELDORF. Franken, Reichenschwand an der Pegnitz. Rechts vorbei an der einzigen Ampel im Ort steuert ein Sträßchen auf das barocke Lustschloss zu, das der noch amtierende Vorstandschef immer sein "Hauptquartier" zu nennen pflegt. Bruder Hans Rudolf, der ehemalige Flugunternehmer, hat es in den 70er-Jahren als Ruine gekauft und hochgepäppelt. Gerhard Wöhrl ist mit eingezogen. Von dort aus hat er das Unternehmen Wöhrl, das den beiden Brüdern anteilig gehört - Gerhard 70 Prozent, Hans Rudolf der Rest -, gesteuert, getrimmt, groß gemacht. Ein Mittelständler in der Provinz ist es noch immer. Aber auch ein Weltkonzern. Gerhard Wöhrl hat viel erreicht im...

 
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