Management
Zeitung: Kneipp-Geschäftsführer geht im Streit

Die Krise beim Gesundheitsmittelhersteller Kneipp in Würzburg spitzt sich nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ zu. Wie das Blatt berichtet, verlässt Geschäftsführer Holger Wolf das Unternehmen.

dpa STUTTGART/WüRZBURG. Die Krise beim Gesundheitsmittelhersteller Kneipp in Würzburg spitzt sich nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ zu. Wie das Blatt berichtet, verlässt Geschäftsführer Holger Wolf das Unternehmen.

In einer internen Mitteilung werde den Mitarbeitern von Kneipp mitgeteilt, dass Wolf das Unternehmen zum 10. Mai 2005 verlässt. Wolf bestätigte dies der „Stuttgarter Zeitung“. Ein Nachfolger soll der Belegschaft am Mittwoch vorgestellt werden.

Als Grund für sein Ausscheiden sagte Wolf: „Es gibt zwischen den Gesellschaftern und mir sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Unternehmen.“ Nach Informationen der Zeitung dreht sich der Streit vor allem um die Freigabe von Marketinggeldern in Höhe von rund neun Mill. Euro, die von 2004 bis 2006 für den Neustart der Marke ausgegeben werden sollten. Drei Mill. Euro pro Jahr würden in der Branche als Eintrittskarte für den deutschsprachigen Markt gelten, sagte ein ehemaliger Mitarbeiter dem Blatt.

Der Heidenheimer Medizinproduktehersteller Paul Hartmann hatte Kneipp nach Angaben der Zeitung für einen Euro gekauft. Hartmann habe 40 Mill. Euro Schulden übernommen und zahlte vier Mill. Euro für die Markenrechte an Kneipp. Die Führung von Hartmann wollte sich gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ nicht zu dem Personalwechsel äußern.

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