Zum Tod von Wulf Bernotat
Ein exzellenter Begleiter

PremiumWulf Bernotat führte den Eon-Konzern zu seinen Glanzzeiten vor der Energiewende. Die Erfüllung eines großen Traums blieb ihm jedoch verwehrt. Nun ist er im Alter von 68 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

DüsseldorfDer Wind blies Wulf Bernotat kalt ins Gesicht, aber er lächelte. Mit Windjacke, Schutzhelm und Zigarillo zwischen den Fingern stand er im März 2008 an der spanischen Atlantikküste und präsentierte stolz den Windpark Pico Gallo. Hier auf einem Bergkamm nahe Oviedo drehten sich 37 Rotoren im Auftrag des Energiekonzerns Eon. Der Nebel lichtete sich, die Sonne schien – und das Fotomotiv war perfekt für die Botschaft, die der Eon-Chef damals aussenden wollte: Die Expansion im Ausland ist doch ein Erfolg.

Bernotat war bewusst wieder nach Spanien gekommen. Ein Jahr zuvor hatte er hier seine größte Niederlage erlitten: Der...

 
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