Zumwinkels Post-Stiftung
Ein Hauch von Transparenz

PremiumVor Gericht erleidet Zumwinkels Post-Stiftung einen herben Rückschlag. Währenddessen kritisiert die Aufsichtsrätin des Konzerns die undurchsichtige Finanzierung der Stiftung – und die hohen Summen, die woanders fehlen.

HamburgKeiner kann mehr behaupten, die Deutsche Post-Stiftung habe nicht einmal einen eigenen Webauftritt und keine Telefonnummer. Seit kurzem findet man die Stiftung, die jedes Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag von der Post bekommt, im Internet und dort auch eine Telefonnummer, unter der ein Anrufbeantworter mitteilt, man könne sich mit Fragen per E-Mail an eine Officemanagerin wenden.

Die Stiftung, geleitet seit über eineinhalb Jahrzehnten von Klaus Zumwinkel, dem wegen Steuerhinterziehung aus dem Amt gedrängten ehemaligen Post-Chef, ist Hauptfinanzier des einflussreichen Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) – und die Finanzierung dieses Instituts ist Kern der Tätigkeit der Stiftung. Nun...

 
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