Zunächst wirkt seine Arbeit unspektakulär
Joachim Wagner ist der stille Vermittler

In Hannover geboren, in Hannover zur Schule gegangen, in Hannover studiert. In Hannover promoviert, in Hannover habilitiert, in Hannover als Dozent gelehrt. So liest sich der Lebensweg eines Wissenschaftlers mit hohem internationalem Renommee in seinem Forschungsgebiet: Joachim Wagner.

HB DÜSSELDORF. Dabei erscheint sein Arbeitsschwerpunkt auf den ersten Blick ebenso unspektakulär wie seine Vita: Wagner bereitet Daten so auf, dass sie wissenschaftlich nutzbar sind. Kenner dieses Forschungsgebiets wissen allerdings, wie spektakulär diese Arbeit sein kann: „Lower Saxony“ (Niedersachsen) habe auf einer von vier Kisten im Büro von Robert McGuckin, ehemals Leiter der Forschungsabteilung des amerikanischen statistischen Bundesamtes, gestanden, erzählt Wagner, neben „Israel“, „Paris“ und „Washington“. In Amerika, dem Mutterland der empirischen Wirtschaftsforschung, sei Niedersachsen nicht etwa deswegen von Interesse, weil es ein so spannendes Land ist, gibt selbst der Hannoveraner schmunzelnd zu: „Sondern weil es die Daten erlauben, nahezu...

 
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