Zwei Kandidaten sind angeblich noch im Rennen
Conti-Vize Ziebart Favorit für Infineon-Chefsessel

Der stellvertretende Vorstandschef des Autozulieferers Continental, Wolfgang Ziebart, ist laut Branchenkreisen aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge des im März abgelösten Infineon-Chefs Ulrich Schumacher.

HB MÜNCHEN/HANNOVER. Das erfuhr die Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch in München. Ziebart sei einer von zwei Kandidaten, er habe aber die größten Chancen. Die Verhandlungen mit Ziebart befänden sich in einem fortgeschrittenen Stadium.

Auf den Wachstumsmarkt Automobilelektronik setzt der Chiphersteller Infineon große Hoffnungen. Wegen der immer hochwertigeren Ausstattung der Fahrzeuge steigt die Nachfrage konstant. Für Infineon ist das so ein guter Ausgleich zum hoch volatilen Speichergeschäft, das in guten Zeiten hohe Gewinne und im Abschwung massive Verluste bringt. Mit Wolfgang Ziebart könnte nun möglicherweise ein ausgesprochener Auto-Experte mit Erfahrung bei System-Lösungen neuer Infineon-Chef werden, der bereits einen Großteil seiner Karriere in München erlebt hat. Im Zuge der Rover- Trennung ging er als Entwicklungsvorstand bei BMW. Wie viele andere frühere BMW-Manager fand er aber schnell wieder einen Job in der Branche.

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