Abwanderung junger Menschen aus den neuen Ländern nimmt wieder zu
Ostdeutsch, weiblich sucht Perspektive

Die jungen Ostdeutschen machen sich wieder auf den Weg, um ihr Glück im Westen zu suchen. Dabei droht im Osten bereits in einigen Jahren ein Mangel an Facharbeitern. Diese freien Plätze dann mit den Arbeitslosen der geburtenstarken Jahrgänge zu besetzen, dürfte ein schwieriges Unterfangen sein, wie ein Forscher des Thünen-Instituts meint.

DÜSSELDORF. Claudia Haase ist glücklich. Nach der Fachoberschulreife hat die junge Brandenburgerin eine Lehrstelle in ihrem Traumberuf bekommen. Im Betrieb von Thomas Puppe wird sie in den kommenden drei Jahren zur Konditorin ausgebildet. Doch um täglich zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen, musste die 17-Jährige zunächst die Koffer packen und die Niederlausitz verlassen. Ihre berufliche Zukunft hat sie in Nordrhein-Westfalen gefunden, in Neuss am Rhein. „Ich habe alle Bewerbungen in den Westen geschickt. In Kolkwitz hat es mir nicht mehr gefallen“, begründet die aufgeschlossene, junge Frau ihre Entscheidung.

Go west! Diesem Ruf folgen vermehrt junge Menschen aus den neuen Bundesländern, nachdem...

 
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