Amen
Ashton Kutcher steckt Millionen in Berliner Startup

Das geheimnisvolle Startup Amen mit IT-Stars von Twitter und Nokia kann Dollar-Millionen einsammeln. Zu den Geldgebern gehört auch der Hollywoodstar und Investor Ashton Kutcher.
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BerlinDer Schauspieler Ashton Kutcher beteiligt sich an einer Finanzierungsrunde für das Berliner Startup Amen, das sich noch im Stealth-Modus befindet. Das berichtet das IT-Magazin Techcrunch unter Berufung auf eine informierte Person. Angeführt wird die Frühphaseninvestition mit einem Volumen von 2 Millionen US-Dollar von Index Ventures. Auch der Madonna-Manager Guy Oseary soll zu den Geldgebern für Amen gehören.

Amen ("So ist es") könnte eine Art Meinungsplattform werden. Bisher gibt es kein öffentlich verfügbares Produkt von dem Berliner Team im Internet. "Des Mittelmaßes müde? Amen geht es darum, klare Aussagen zu treffen und letztlich Sinn in die Welt zu bringen", sagt Amen über seine Unternehmensziele. Zum Team des Unternehmens gehört der deutsche Florian Weber, einer der frühen Chefentwickler des Mikroblogging-Dienstes Twitter, der den Prototyp des Dienstes mitentwickelt hat.

Zu Amen gehören auch Plazes-Gründer Felix Petersen, Caitlin Winner, die als Interface-Designerin für Nokia und als Technologist im MIT Media Lab gearbeitet hat, und der Systementwickler Ricki Vester Gregersen, der frühere Eigner von Input Squared, das seine Produkte Freezerview, Etilbudsavis für iPad und iPhone entwickelt. Plazes ist ein Berliner Unternehmen, das im Sommer 2008 von Nokia gekauft wurde. Petersen kommentierte den Bericht gegenüber Techcrunch mit einem Zitat des Aphoristikers Stanislaw Jerzy Lec: "Keine Schneeflocke in der Lawine wird sich je verantwortlich fühlen."

Kutcher war Manager bei dem Voice-over-IP-Startup Ooma. Er ist bereits sehr lange auf Twitter als Aplusk aktiv, wo er 7,2 Millionen Follower hat, und bei Facebook, wo Kutcher intensiven Kontakt mit seinen Fans pflegt.

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