Billige Arbeitskräfte
Bukarest lockt Zukunftsbranchen an

Rumäniens Regierung warnt Investoren davor, die Volkswirtschaften in Südosteuropa auf den Vorteil billiger Arbeitskräfte zu reduzieren. Rumäniens Premier Colin Popescu Tariceanu weist Vorwürfe wegen Nokia zurück und plädiert für eine selbstbewusste Industriepolitik.

MÜNCHEN. „Das ist ein volatiler Standortfaktor – unsere Löhne steigen rasant, und das ist auch gut so, weil es die Kaufkraft stärkt“, sagte Premier Colin Popescu Tariceanu dem Handelsblatt. Investitionen von Ford, Renault und demnächst vielleicht auch Daimler belegten, dass Rumänien Potenzial für eine moderne Industrie habe. Allerdings sieht Tariceanu die Gefahr, dass zu hohe Umweltstandards zu einer Deindustrialisierung Europas führen (siehe: „Umweltschutz vertreibt Industrie“).

Die Entscheidung des finnischen Handyherstellers Nokia, sein Bochumer Werk zu schließen und die Produktion nach Rumänien zu verlagern, hatte das Land in den Mittelpunkt der deutschen Arbeitsplatzdebatte gerückt. Bukarest nutze EU-Hilfen, um Lohndumping zu betreiben,...

 
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