Brabus-Chef Bodo Buschmann
„Die 40-Stunden-Woche ist am Mittwoch voll“

Brabus aus Bottrop ist der größte eigenständige Autotuner der Welt. Unternehmenschef Bodo Buschmann setzt voll auf PS-starke Mercedes-Modelle. Übertriebener Luxus sei out, das rollende Büro in.
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BottropGeduldig hat Bodo Buschmann vor der Mercedes G-Klasse für den Fotografen posiert. Jetzt muss er es endlich hören: das Motorengeräusch. Buschmann startet und lässt die PS-starke Maschine aufheulen – mitten im Ausstellungsraum. Rechts neben ihm sitzen Verkaufsberater in gläsernen Büros, links stehen sündhaft teure Luxusautos. Dazwischen drückt Buschmann auf die Tube und freut sich über den Klang.

Der G, ein Ungetüm von Geländewagen, ist das Lieblingsfahrzeug des Brabus-Chefs. Seit mehr als 30 Jahren wird er produziert. Ebenso lange schraubt der Bottroper Autotuner an dem Modell, verbessert die Leistung, verändert das Design oder die Innenausstattung („Worauf ich stolz bin“).

Auf der IAA hat das Unternehmen mit dem Brabus B63S eine Pick-Up-Variante vorgestellt. Drei Achsen, Sechsrad-Antrieb und satte 700 PS unter der Haube: Brabus verkaufte vom Messestand weg sechs Stück zu je rund einer halben Million Euro.

Bodo Buschmann ist in gewisser Weise wie sein Lieblingsauto. Der Mercedes-Benz G wurde in seiner Grundform nie wesentlich verändert, technisch aber immer wieder auf den neuesten Stand gebracht. Auch der schwergewichtige Manager hat seit der Unternehmensgründung im Jahr 1977 sein Geschäftsprinzip beibehalten, es aber immer Schritt für Schritt angepasst.

Von Anfang an konzentrierte sich der heute größte eigenständige Autotuner der Welt auf Mercedes-Modelle. Obwohl Daimler mit der Tochter AMG einen eigenen Spezialisten im Haus hat, ist Brabus akzeptiert. „Klar gab es Vorbehalte, aber mittlerweile hat man gesehen, dass viele unserer Produkte AMG-Basisprodukte sind, die wir weiter veredeln“, sagt Buschmann.

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    Schöne Grüße aus der Redaktion.

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