Die neuen Gründer – Lesara
Der Erbe der Aldis

PremiumRoman Kirsch war fünf, als seine Eltern aus Kasachstan nach Hamburg kamen. Er hat schnell verstanden, was das Land, in dem er aufwuchs, besonders liebt: Schnäppchen. Mit Lesara will Kirsch das Prinzip Discount ins Internet bringen – mit Northzone und Vorwerk Ventures hat er jetzt zwei finanzkräftige Partner dafür gewonnen. Start einer neuen Handelsblatt-Serie über Jungunternehmer und ihre Ideen.

BerlinRoman Kirsch fasst das Kleid nicht an. Er lässt eine Mitarbeiterin vorführen, wie man das türkisfarbene Stück Stoff um den Körper drapiert, das laut Beschreibung im Onlineshop Lesara „im Handumdrehen eine Strandgöttin“ aus seiner Trägerin macht. Jetzt liegt es wie ein Lappen wieder schlapp in einer Kiste voller Restposten. Daneben steht Lesara-Chef Kirsch und referiert die Zahlen. 5,99 Euro hat das Kleid gekostet, es wurde mehr als 3 000 Mal verkauft. „Top-Seller“, sagt Kirsch.

Der Sohn kasachischer Einwanderer kam im Alter von fünf Jahren nach Deutschland. Er hat schnell verstanden, was die Deutschen besonders lieben: das gute Gefühl, ein Schnäppchen...

 
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