Digades-Chef Lutz Berger
Der Gründer aus der Wendezeit

PremiumAls die Mauer fiel und Arbeitsplätze wegbrachen, blieb vielen nur die Selbstständigkeit. Für Lutz Berger war es ein Glücksfall. Seine Firma ist heute ein kleiner Weltmarktführer. Begonnen hat alles mit einem Ford Escort.

DüsseldorfWenn Lutz Berger all die Nachrichten liest, die man jetzt so über Start-ups findet, dann denkt er manchmal zurück an das Jahr 1989. Berger, aufgewachsen in der Niederlausitz, war 25, als die Mauer fiel. Er hatte keine Ahnung von Rendite und Risikokapital, er wusste nicht mal, was eine GmbH ist. Trotzdem wurde er Unternehmer, aus dem einfachen Grund, weil es den Staat, der ihn zuvor beschäftigt hatte, nicht mehr gab.

Jetzt ist er 52, und sein Unternehmen ist ein kleiner Weltmarktführer geworden – für die Fernbedienungen, mit denen man im Winter die Standheizung im Auto schon vom Haus aus...

 
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