Jodel-Gründer Alessio Borgmeyer
Nachrichten aus der Anonymität

PremiumAlessio Borgmeyer will mit seinem sozialen Netzwerk Jodel die USA erobern. Der wichtigste Konkurrent dort hat gerade dichtgemacht. Er stolperte über den Umgang mit Hasskommentaren. Kann der 26-jährige Deutsche das besser lösen?

BerlinDiese Plakate sind überall: „Und am 7. Tag Gott so: Scheiß drauf, morgen ist Abgabe. Das lass ich jetzt so“, oder „Männer, die mit ihrem großen Bizeps angeben, finde ich oberarm.“ Die Spaßsprüche auf buntem Hintergrund sind ein Zeichen, das einzige äußerliche vielleicht, dass sich das Start-up in diesem Büro in Berlin-Friedrichshain etwas anderes vorgenommen hat, als das nächste „Amazon für Altbiersorten“ oder „Zalando für Ziegenwolle“ zu werden. In dem Loft im vierten Stock voll junger Programmierer entsteht Jodel, der erste vielversprechende Versuch seit Jahren, aus Deutschland heraus ein soziales Netzwerk mit globalem Anspruch zu gründen.

 
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