Winfried Stöcker verkauft Euroimmun
Eingebung in der Wüste

PremiumWeil er keinen Nachfolger hat, verkauft der Lübecker Unternehmer Winfried Stöcker seine Diagnostikfirma für 1,2 Milliarden Euro an einen US-Konzern. Die Entscheidung fiel in Marokko. Zurückziehen will er sich aber nicht.

DüsseldorfAls Winfried Stöcker Anfang des Jahres seinen 70. Geburtstag hinter sich hatte, da zog sich der Unternehmer in die Wüste nach Marokko zurück, um zu überlegen, wie es mit seiner Diagnostikfirma in Zukunft weitergehen solle. In der Familie gibt es keinen Nachfolger, nach seinem Tod hätte es womöglich Erbstreitigkeiten gegeben – und neue Partner. Der Firmengründer, Mehrheitsaktionär und Vorstandsvorsitzende des Lübecker Unternehmens wollte selbst entscheiden, wie es weitergeht.

Das Ergebnis seiner Überlegungen wurde nun bekannt: Medizinprofessor Stöcker will Euroimmun für umgerechnet knapp 1,2 Milliarden Euro an einen US-Konzern verkaufen, an das Chemie- und Medizintechnikunternehmen Perkin Elmer.

Der Verkaufspreis vom rund...

 
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