Gérard Depardieu
Frankreichs Supernase wittert ein gutes Geschäft

Der Schauspieler Gérard Depardieu ist nicht nur ein begnadeter Obelix-Darsteller, sondern auch Winzer und Restaurantbesitzer. Seine drei Restaurants betreibt der Gourmet mit aller Ernsthaftigkeit - und schafft es sogar Frankreichs gefürchtete Restaurantführer zum Schwärmen zu bringen.
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PARIS. Die Schauspielerlegende Gérard Depardieu, 60, gibt sich mit seinen Filmen nicht zufrieden: Nicht genug, dass er laut der französischen Tageszeitung "Le Figaro" der am besten bezahlte Mime Frankreichs ist. Er habe allein damit im vergangenen Jahr 3,54 Mio. Euro an Einnahmen erzielt. Acht Filme mit ihm kamen im Jahr 2008 auf den Markt. Erfolg hat er aber auch als Kochbuch-Autor ("Mein Kochbuch"). Im Laufe der Jahre hat er sich sechs Weingüter zugelegt und betreibt obendrein drei Restaurants - kurz, er ist ebenso Unternehmer wie Schauspieler.

Gerade in diesem Jahr hat Gérard Depardieu das dritte Restaurant eröffnet: "L'antichambre", im zweiten Arrondissement von Paris. Ein durchgestyltes Lokal, das vor allem jüngeres Publikum ansprechen soll und auf italienische Küche spezialisiert ist. Billig ist das Essen nicht: ein Menü à la Carte kostet rund 40 Euro.

Das renommierteste der drei Restaurants betreibt der Feinschmecker schon seit Jahren - das "La Fontaine Gaillon". Es liegt wenige Gehminuten von der Pariser Opera Garnier entfernt und damit im Herzen von Frankreichs Hauptstadt.

Hier ist das Essen der Star. Depardieu selbst liebt viel zu sehr gutes Essen und gute Weine, als sich mit einem billigen Promi-Lokal blamieren zu wollen.

Paris, morgens gegen halb zehn. In der Küche des Restaurants geht es schon hektisch zu. Ein weiß geschürzter Koch formt die ersten Bälle aus Hackfleisch, ein paar Meter weiter wird Gemüse geputzt. Hinten im Speiseraum dröhnt ein Staubsauger.

Bald kommen die Mittagsgäste; Chefkoch Laurent Audiot hat daher nicht viel Zeit. Der Mittvierziger ist auch Mitbesitzer des Restaurants mit 30 Mitarbeitern. Der Mann mit den flinken Augen und dem schütteren Haar setzt sich an einen der roten Polsterstühle und erzählt.

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  • Guten Tag,......Diesen beitrag werde ich aus Angst meiner Frau nicht zeigen ( Franzoesin ). Aber in Frankreich hat mann es noch immer verstanden der Welt jeden Scheiss anzudrehen indem mann gewaltig Wind um Nichts machte. Mag sein dass Franzoesiche Weine toll sind. ich trinke nicht. Aber in einer Zeit wo mann der daemmlichen Russischen und Chinesischen Kundschaft einen Kinderteller zum Wahnsinnspreis serviert ( à la francaise ) Wo der Gast iMMER hungrig vom Tisch geht und dieser Dorftrampel Depardieu auf " culture francaise " macht ist es einfach Geld mit Label France zu machen. Wir haben uns in Top Hotels der halben Welt herumgetrieben, aber nirgends wurde soviel Wind um nichts gemacht wie bei diesem Gaunervolk. bitte sagen Sie nichts meiner Frau denn sonst droht mir Schlimmes. besten Dank

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