German Pellets-Chef Leibold
Ein Pleitier hebt ab

PremiumWährend die Insolvenzverwalterin von German Pellets nach neuen Geldquellen sucht, tourt der alte Chef Peter Leibold in seinem Privatflugzeug quer durch Europa. Eine seltsame Rolle spielt dabei sein Wirtschaftsprüfer.

Düsseldorf, FrankfurtLeipzig, Maastricht, Wien, Mailand – Peter Leibold ist in der vergangenen Woche viel herumgekommen. Die Reisezeit verging für den Öko-Unternehmer buchstäblich im Flug. Der Geschäftsführer der insolventen German Pellets Gruppe, bei der rund 17.000 deutsche Anleger um 270 Millionen Euro bangen, unternahm seine Europa-Tour in einer Privatmaschine. Geschätzte Kosten für sieben Flüge: rund 25.000 Euro.

Es ist das nächste Kapitel eines Wirtschaftskrimis, der beinahe täglich neue Überraschungen bietet. Bei den Gläubigern des mit wohl mindestens 443 Millionen Euro verschuldeten Brennstoffherstellers dürften Leibolds Privatflüge für Verwunderung sorgen. Schließlich fand Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde nach ihrem Antritt am 10. Februar nur...

 
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