Gründer
Die vielversprechenden Startups

Wer als Unternehmer Erfolg haben will, sollte derzeit vor allem in den Bereichen Umwelttechnik, Medizin, mobile Dienste und Social Games starten. Welche vielversprechenden Startups bereits auf diese Trends gesetzt haben.
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Strom aus Flüssen zu gewinnen ist gewiss keine neue Idee. Doch Karl Reinhard Kolmsee verbindet sie mit einer neuen Vision: Mit seinen Mini-Wasserkraftwerken will der 45-Jährige nicht nur entlegene Siedlungen in Entwicklungsländern mit Strom versorgen „und ein paar Glühbirnen zum Leuchten bringen“, sagt Kolmsee. Der Gründer des Startups Smart Hydro Power hofft, mit seinen Mini-Kraftwerken gleich den Aufbau neuer Unternehmen zu fördern – Werkstätten, Internet-Cafés, Wäschereien.

Den Prototypen seines Flusskraftwerks will Kolmsee im April in der Isar testen, im Juni soll dann der erste Generator am Amazonas in Betrieb gehen.

Nicht erst seit der Atomkatastrophe in Japan suchen immer mehr Gründer nach Wegen, Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Laut dem aktuellen ZEW-Gründungsreport stieg die Zahl der neu gegründeten Energieunternehmen im Jahr 2009 um 50 Prozent. Darunter vor allem solche, die Biogas-, Solar- oder Windkraftanlagen betreiben.

Und das ist auch gut so. Gründer aus diesen Bereichen können bei Investoren derzeit enorm punkten. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Fleischhauer, Hoyer & Partner will knapp jeder zweite Wagnisfinanzierer in diesem Jahr seine Investitionen in sogenannte Cleantech-Unternehmen ausbauen.

Doch das ist nicht der einzige Trend in der Startup-Szene. Medizintechnikunternehmen und IT-Firmen konnten der Studie zufolge zuletzt sogar noch mehr Kapital einsammeln als die Anbieter von Umwelttechnologien.

Großartige Chancen eröffnet vielen Gründern inzwischen auch wieder das Internet – stationär wie mobil: Zum einen entsteht derzeit um soziale Netzwerke wie Facebook eine boomende Spiele-Industrie, die teils vom Verkauf virtueller Güter lebt. Zum anderen profitieren immer mehr Anbieter von Programmen für Smartphones wie dem iPhone davon, dass sich die Zahl der Deutschen, die per Handy im Netz surfen, im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hat.

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