Gastbeitrag
Guerilla-Methoden für den Mittelstand

Sympathische Frechheiten, charmante Intelligenz, clevere Überraschungen – so lässt sich das Prinzip „Guerilla Marketing“ beschreiben. Vor allem der Mittelstand kann davon profitieren.
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UrbarAußergewöhnliche Aktionen fallen auf, „gutes Guerilla Denken und Handeln“ schafft das mit positivem Nachdruck. Vor allem mittelständische Unternehmen können von der unkonventionellen Marketingtechnik profitieren. Denn die Konkurrenz ist stark und die Unternehmer haben wenig Budget. Besonders im B2B-Geschäft kann die „Sichtbarkeit“ voranbringen.  Wie aber müssen Sie vorgehen, um den angestrebten Effekt zu erzielen? Worauf müssen Sie achten und wann ist Vorsicht geboten?

Guerilla bedeutet, sich durch abweichende Strategien von der Masse abzuheben. Es gilt, bestehende Verhaltensmuster zu erkennen und diese bewusst charmant zu brechen, sodass ein positives und überraschendes Resultat entsteht. Kurz gesagt: Bewusstes Regelbrechen im Alltag der Zielgruppe.

Sensationell anders denken ist die Devise, aus kleinem Budget soll eine große Wirkung erzielt werden. Das Spiel mit den Ressourcen ist KMUs nur zu bekannt. Überraschungseffekte und Provokationen sind dabei oft der Schlüssel zum Erfolg. Man verwendet Vorhandenes und verändert es zu seinem Nutzen.

Für jeden Werber ist es ein Traum, mal „seine“ Marke am Times Square zu platzieren. Hier mit Werbung auffallen, am meistbeworbenen Platz der Welt? Das geht nicht, sagen Sie. RedBull inszenierte vor einigen Jahren mit dem von ihm gesponserten NESCAR-Team einen Boxenstopp mit Reifenwechsel mitten auf dem Times Square, um alle Blicke der Passanten auf sich zu ziehen. Es klappte. Es war einfach anders.

Der Playboy arrangierte sogar anlässlich seines vierzigjährigen Jubiläums einen Kreativwettbewerb, bei dem Unternehmen ihre Glückwünsche ausdrücken und mit einer charmanten Werbeidee ihr Produkt mit dem Playboy verbinden konnten. Eine kreative Möglichkeit bot Tempo, die Firma zeigte auf gewohnt blauem Hintergrund ein einzelnes weißes Taschentuch und bedankt sich so: „40 Jahre Playboy, Tempo sagt Danke.“ Alle Ideen haben eines gemeinsam: den Mut, Ungewöhnliches umzusetzen.

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