Insolvenzzahlen im März sind gesunken
Weniger Unternehmen gehen pleite

Im März haben deutlich weniger Unternehmen Insolvenz angemeldet als im vergangenen Jahr. Die Zahl der Privatinsolvenzen stieg hingegen kräftig.

HB WIESBADEN. Die Zahl der Firmenpleiten sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,5 Prozent auf 3397, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. „Dieser starke Rückgang könnte darauf zurückzuführen sein, dass im Jahr 2004 die Osterferien im April, 2005 in den März fielen“, schränkten die Statistiker aber ein. Allerdings meldeten die Gerichte im gesamten ersten Vierteljahr mit 9185 Fällen immerhin noch 6,9 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahr.

Rasant stiegen dagegen den Statistikern zufolge weiter die Verbraucherinsolvenzen: Mit 5280 Fällen lag deren Zahl im März um gut 26 Prozent über dem Vorjahresmonat, im gesamten ersten Vierteljahr mit 14 468 sogar um fast 36 Prozent höher. Die Gesamtzahl der Insolvenzen belief sich im März auf 11 278 und im ersten Quartal insgesamt auf 30 948, was einen Anstieg zum März 2004 von gut vier Prozent beziehungsweise zum ersten Vierteljahr 2004 von gut zehn Prozent entspricht.

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