IT-Unternehmen entdecken Mittelstand als Umsatzträger
Auch für kleine Anwender zählt die Größe der Anbieter

Der deutsche Mittelstand hat akuten Nachholbedarf in Sachen Informationstechnologie (IT), weil er notwendige Investitionen so lange wie möglich aufgeschoben hat. Nun ist die Schmerzgrenze erreicht. Eine wieder positivere Prognose für das wirtschaftliche Wachstum erleichtert die Investitionsentscheidung.

HB DÜSSELDORF. Traditionell reizen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre IT-Systeme bis zum letzten Bit aus. Auf technologische Neuerungen reagieren sie eher abwartend. Alle Investitionen rechnen sie mit spitzem Bleistift nach. Projekte starten sie nach Dringlichkeit, nicht nach Wichtigkeit. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich Ersatz- oder Neuinvestitionen nicht mehr aufschieben lassen. Eine andere Entscheidung würde das Kerngeschäft beeinträchtigen.

Deshalb investiert der Mittelstand nach einer Analyse der Meta Group wieder in IT. Die Budgets für die Anschaffung neuer Hard- und Software sinken im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mehr. Im Gegenteil: 28 % der KMU wollen wieder mehr für ihre IT ausgeben. Enterprise Resource Planning (ERP), Sicherheit, Dokumentenmanagement und IT-Konsolidierung sind die Themen, die ihnen am meisten auf den Nägeln brennen.

Ihren Nachholbedarf können KMU in einer für sie günstigen Verhandlungsposition befriedigen. Viele IT-Anbieter kämpfen mit sinkenden Umsätzen und entdecken nun den Mittelstand als neuen Umsatzträger. Früher konzentrierten sich die großen IT-Anbieter auf große Anwender mit viel Umsatzpotenzial. Setzen Großunternehmen den Rotstift bei den IT-Investitionen an, bricht dieses Umsatzpotenzial zu großen Teilen weg.

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