Kaffeekönig Michael Neumann geht stiften
„Es gibt keine dummen Bauern auf der Welt“

PremiumMichael Neumann hat mit dem Handel von Kaffee Millionen verdient. Nun hilft er mit einer Stiftung, aus Kleinbauern bessere Unternehmer zu machen. Doch außerhalb der Branche sind nicht alle gut auf ihn zu sprechen.

HamburgSelbst Albert Darboven ist im Vergleich mit Michael Neumann ein kleines Licht. Der Idee-Kaffee-Röster macht schließlich nur ein gutes Zehntel des Umsatzes von Neumanns Kaffee-Gruppe. Und doch ist Darboven so prominent, dass er auf der Straße erkannt wird – dank seiner TV-Spots. Neumann hingegen ist selbst in seiner Heimatstadt Hamburg nur wenigen ein Begriff. Dabei beliefert die Gruppe, deren Aufsichtsratschef er ist, viele große Röster wie Tchibo und Lavazza und kommt so auf zwei Milliarden Euro Umsatz. Zehn Prozent des weltweiten Kaffeehandels reklamiert sie für sich.

Doch Michael Neumann will in der Firmenzentrale in der Hamburger Hafencity über die...

 
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