KfW hat „Mittelstandsmonitor 2005“ vorgestellt
Studie signalisiert Mittelstand Hoffnung

Die Verlagerung der Produktion nach Osteuropa hält sich im deutschen Mittelstand einer neuen Untersuchung zufolge in Grenzen. Doch die weiter schwache Binnennachfrage macht gerade den kleineren Unternehmen weiter zu schaffen. Immerhin: Eine bald zu erwartende kleine Konjunkturerholung hilft, den großen Abstand zu den Großunternehmen zu verringern.

HB DÜSSELDORF. Der deutsche Mittelstand hat von der Konjunkturerholung im vergangenen Jahr laut einer Studie weniger stark als die Großunternehmen profitiert. Ziehe 2005 nicht nur der Export, sondern auch die Binnennachfrage an, könnte sich der Abstand aber wieder verringern. Das ist ein Ergebnis des „Mittelstandsmonitors 2005“, den die KfW-Bankengruppe am Donnerstag gemeinsam mit Wirtschaftsforschungsinstituten in Frankfurt vorstellte.

„Nachdem Ende 2003 die Konjunkturampel für den Mittelstand wieder auf „Grün' gesprungen war, setzte sich die moderate Erholung auch im vergangenen Jahr fort“, sagte KfW-Chef Hans Reich. Die Verlagerung von Produktion nach Osteuropa hält sich im deutschen Mittelstand laut der Studie in Grenzen. Nur einer von 1000 mittelständischen Unternehmen halte eine Mehrheitsbeteiligung an Firmen in Mittel- und Osteuropa. „Von einer Flucht des Mittelstands nach Osten kann daher keine Rede sein, und sie ist auch nicht zu erwarten.“

Die Bank erstellte die Studie gemeinsam mit mehreren Forschungsinstituten und dem Informationsdienstleister Creditreform. Allerdings habe der Mittelstand deutlich weniger am Aufschwung teilgehabt als die großen Konzerne. Mittelständische Firmen seien weniger global ausgerichtet und profitierten weniger vom Export-Boom.

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