Mittelstand
Mittelstand sieht zu höherer Neuverschuldung keine Alternativen

Die zusätzliche Belastung der kleineren Unternehmen liegt nach Angaben des Bundesverbandes Mittelständischer Wirtschaft bei etwa einer Milliarde Euro

Berlin (dpa) - Zur Gegenfinanzierung einer vorgezogenen Steuerreform über eine erhöhte Neuverschuldung gibt es nach Ansicht des Präsidenten des Bundesverbandes Mittelständischer Wirtschaft, Mario Ohoven, keine Alternativen. „Es wäre mir natürlich lieber, wenn es ohne Neuverschuldung ginge“, sagte er am Dienstag im Deutschlandradio Berlin. Bei tendenziell fünf Millionen Arbeitslosen und Null-Wachstum sei aber eine begrenzte und zeitlich befristete Kreditaufnahme „allemal das kleinere Übel“.

Ohoven warf der Bundesregierung vor, bei der Gemeinde-Finanzreform mit falschen Karten zu spielen. „Die geplante Gemeinde- Wirtschaftssteuer ist eben keine reine Umverteilung von der linken Tasche in die rechte Tasche. Sondern unter dem Strich zahlt die mittelständische Wirtschaft einen erheblichen Teil der Zeche. Das können die Kommunen langfristig nun wirklich nicht wollen.“ Nach Berechnungen seines Verbandes liege die zusätzliche Belastung der kleineren Unternehmen bei etwa einer Milliarde Euro.

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