Mittelstand
Wie Mittelständler Konkurrenten auf Distanz halten

Ein EU-Projekt hilft Mittelständlern bei ihrem Innovationsmanagement. Viele wissen gar nicht wie innovativ sie sind, anderen fehlt eine gezielte Strategie, zeigt eine Studie mit mehr als tausend Unternehmen aus ganz Europa.

Wenn Umsatz und Gewinn stetig steigen, erfreut das jeden Unternehmer. Doch oft wissen sie gar nicht so genau, was die Faktoren für den Erfolg sind. Dies soll nun ein neues Projekt namens Improve ändern, das von der Europäischen Kommission initiiert wurde und von einem europäischen Konsortium unter der Leitung der Unternehmensberatung A.T. Kearney und der Fraunhofer-Gesellschaft umgesetzt wird. Ziel der europaweiten Datenbank: Kleinere und mittlere Unternehmen können damit ihre Fähigkeiten im Innovationsmanagement international abgleichen.

Rund 2 500 Unternehmen haben sich registrieren lassen und Fragebögen beantwortet. Davon haben mehr als 1 500 Unternehmen in Workshops mit Beratern erste Verbessrungsmaßnahmen diskutiert. Die ersten Ergebnisse liegen dem Handelsblatt exklusiv vor. Kernaussage: Entscheidend für höheres Wachstum ist, dass Unternehmen eine langfristige und fest definierte Innovationsstrategie verfolgen und diese dann konsequent umsetzen.

Diese Strategie bringt profitables Wachstum: Die Firmen in der Datenbank, die das nachhaltigste Wachstum erzielen, kommen auf eine operative Gewinnspanne von durchschnittlich zwölf Prozent, ergab die Studie. Der Durchschnitt der anderen Firmen erzielte nur eine Marge von rund fünf Prozent .

Heiko Baum, einer der beiden Geschäftsführer des Aachener Unternehmens Fluidon bestätigt, dass eine langfristige Innovationsstrategie wirkt. Sein Unternehmen, das Simulations-Software für Servolenkungen und Luftfederungen in der Automobilindustrie entwickelt, gehört zu den Wachstums-Champions.

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