Neuer „Startfonds“ mobilisiert Kapital für junge Unternehmen
KfW fördert Technologiefirmen

Mit einem neuen „ERP-Startfonds“ im Volumen von 250 Mill. Euro wird die KfW Bankengruppe zukünftig jungen Technologiefirmen unter die Arme greifen.

pk FRANKFURT/M. Ab 1. November stehen die Mittel für innovative Unternehmen bereit, die nicht älter als fünf Jahre sind und die einen Jahresumsatz von höchstens zehn Mill. Euro erzielen. Die Gelder für das Beteiligungskapital kommen von der KfW und dem ERP-Sondervermögen des Bundes. Bei den Beteiligungen sucht die KfW jeweils einen privaten Investor, beide Parteien investieren dann parallel in gleicher Höhe. „Wir wollen Anreize für den Markteintritt privater Investoren schaffen“, sagte KfW-Vorstandssprecher Hans W. Reich.

Die Mittel kommen nach Ansicht von Beobachtern zur rechten Zeit, da hier zu Lande zu wenig Risikokapital für Technologiefirmen zur Verfügung steht. „Optimismus ist nur vereinzelt zu erkennen, denn die Venture-Capital-Branche krankt nach wie vor an einem Mangel an Wagniskapital“ sagt Steffen Säuberlich, Leiter des Bereichs Corporate Finance bei Deloitte & Touche. Deshalb wird es innerhalb des neuen KfW-Programms auch ein „Modul Frühphase“ geben, dass Beteiligungskapital für Neugründungen bereit stellt. Dieses Segment wird die KfW im Alleingang bedienen, maximal werden 150 000 Euro Beteiligungskapital vergeben.

Mit dem „Startfonds“ hat die KfW die im Zuge der Fusion mit der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) begonnene Neuausrichtung des gesamten Förderangebots für Gründer und Mittelständler abgeschlossen. Die alten tbg-Programme der Beteiligungstochter der DtA würden zukünftig auslaufen, im Neugeschäft werde nur noch die KfW Mittelstandsbank aktiv sein. Insgesamt sei die KfW Mittelstandsbank mit Beteiligungen über drei Mrd. Euro engagiert, das Neugeschäft werde 2004 mit rund 300 Mill. Euro auf Vorjahreshöhe liegen. Neben dem neuen Programm für Jungunternehmer hat die KfW auch noch Initiativen für etablierte Mittelständler laufen.

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