Passauer Unternehmerin Veronika Hackl
Integration als Geschäftsmodell

PremiumIn Passau gründet eine 29-Jährige die Firma „Franz der Bettenbauer“. Sie setzt auf schöne Betten, gefertigt von regionalen Schreinern – die Flüchtlinge ausbilden. Der erste Mitarbeiter kommt aus Eritrea.

Dieses Gejammer, wie schwierig es ist, Flüchtlinge am Arbeitsmarkt zu integrieren – Veronika Hackl verdreht die Augen. Für ihr eigenes Unternehmen „Franz der Bettenbauer“ gilt: „Wir werden nicht trotz der Flüchtlinge erfolgreich sein, sondern wegen der Flüchtlinge!“

Zumindest gäbe es Hackls bayerische Bettenmarke ohne Flüchtlinge nicht. Die Geschäftsidee der 29-Jährigen und ihrer Mitgründer: schöne Betten, gefertigt von regionalen Schreinern – die Flüchtlinge ausbilden. Echtes Handwerk, verquickt mit tatkräftiger Eingliederungshilfe und einer ordentlichen Portion Regionalpatriotismus, die auch an der Homepage ablesbar ist („s’Bett is da Himme auf da Wäid“, Hochdeutsch: „Das Bett ist der Himmel auf Erden“).

Vorstandschefin Hackl hat die...

 
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