Sachversicherungen
Rundum abgesichert

Wer ein Unternehmen führt, muss immer damit rechnen, dass etwas schief geht: Ein Kabelbrand kann das Lager zerstören, ein Produkt fehlerhaft sein und Klagen nach sich ziehen. Mittelständler sollten deshalb auf einen guten Versicherungsschutz achten. Die passenden Policen zu finden, ist aber nicht ganz einfach.

KÖLN. Zu den wichtigsten Versicherungen für Privatpersonen zählt die Haftpflichtpolice. Bei Unternehmern ist das nicht anders. Während man jedoch private Risiken mit einer einzigen Police abdecken kann, muss man für geschäftliche Risiken zwischen mehreren Produkt-Arten wählen. So ist die Suche nach dem passenden Haftpflichtschutz für Unternehmer oft sehr kompliziert.

So kommt zum Beispiel die Betriebshaftpflichtversicherung für Schaden auf, die Außenstehenden durch Personal, Betriebsausübung oder Firmengebäude entstehen. Wenn etwa ein Besucher in der Werkshalle in einer Ölpfütze ausrutscht, zahlt der Versicherer für den entstandenen Schaden. "Die Betriebshaftpflichtversicherung ist der Klassiker schlechthin", sagt Mathias Härchen, Leiter des Bereichs Unternehmensförderung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln.

Welche Versicherungen für Mittelständler zudem wichtig sind, hängt hauptsächlich davon ab, in welcher Branche sie tätig sind. "Es kommt immer auf den Einzelfall an", sagt Härchen. "Besonders Unternehmensgründer sollten deshalb eine sehr detaillierte Risikoanalyse betreiben."

Für Dienstleister ist es oft ratsam, eine Berufshaftpflicht- oder Vermögensschadensversicherung abzuschließen. Dann zahlt der Versicherer, wenn beispielsweise ein Vermögensberater seinem Kunden einen falschen Rat gegeben und dieser daraufhin viel Geld verloren hat. Für viele Berufsgruppen, darunter Rechtsanwälte und selbstständige Berater, ist eine solche Police Voraussetzung für die Zulassung. Weil der Schaden, der durch Falschberatung entsteht, aber schnell sehr hoch ausfallen kann, bietet sich diese Versicherung auch für Dienstleister an, die sie nicht zwangsläufig für die Berufsausübung brauchen.

Die Produkthaftpflichtversicherung hingegen ist vor allem im produzierenden Gewerbe wichtig. Wer eine solche Police hat, muss für Schäden, die seine Produkte verursacht haben, nicht selbst aufkommen. Wenn zum Beispiel ein Stuhl eines Möbelherstellers unerwartet unter seinem neuen Besitzer zusammenbricht und dieser sich das Steißbein prellt, zahlt der Versicherer den Schaden.

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